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Sonntag, 11. Juli 2010

Der Unterschied zwischen gutem und billigem Polyurethane als Material für Roller Skates Rollen. Das Foto zeigt letzteres. Der Kunststoff ist hart und brüchig geworden, eine Verseifungsreaktion ist eingetreten. Ziemlich ekeliges Stück Plastik.




Mittwoch, 16. Juni 2010
Labeda Mark V
Das große Interesse an Roller Derby in den USA stößt auch bei den Herstellern von Skates und Zubehör auf Resonanz. Die traditionsreiche Firma Labeda hat Ende letzten Jahres seit langer Zeit wieder Rollen für Quad Skates vorgestellt. Früher war Labeda besonders im Rollschnelllauf eine angesagte Marke. Nach dem Abflauen des Roller Skate Booms hatte sich Labeda auf Produkte für Inline-Hockey konzentriert. Außerdem werden unter dem Namen "Pacer Labeda" preiswerte Komplettrollschuhe in den USA angeboten.

Nun gibt es wieder qualitativ hochwertige Rollen für Roller Skates mit dem Brand Labeda. Dimensionen und Härte der Rollen, ab 94A aufwärts, sprechen Indoor Jamskating und Roller Derby an.

Damit nicht genug: Nach langer Zeit wird auch das Gestell "Labeda Pro-Line" wieder hergestellt. Made in U.S.A. aus 7000er Flugzeugaluminium. Diese Plates waren legendär. Sehr leicht, eine zentrale Mutter mit Markierungen erlaubt eine feine Einstellung des Achsspiels und eine weitere Besonderheit ist der sehr kleine Winkel von 5°, mit dem der Achsbolzen auf der Platte steht. Üblich sind 10°, bei Speed-Skates sogar 45°. Das soll zusammen mit der Achsgeometrie die Belastung auf das Material reduzieren, da der Achsbolzen ebenfalls aus Aluminium ist.

Auch wenn es die Produkte erst einmal nicht nach Europa schaffen, es bewegt sich was in Sachen Roller Skates.

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Zu Verständnis für den Winkel noch eine schematische Zeichnung: