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Rollkunstlauf, Rolltanz, Rollhockey, Jam-Skating, Roller Derby oder einfach nur entspannt rollen, in jedem Fall braucht es dazu das passende Material an den Füßen. Grundsätzlich unterscheidet man vier Komponenten aus denen ein Rollschuh zusammengesetzt ist.

Unabhängig davon ist eine möglichst harte Sohle und genug Seitenhalt wichtig, um die Kraft auch auf die Achsen zu bekommen. Daher sind Sneaker eine denkbar schlechte Wahl.

Die auftretenden Kräfte sind nicht zu unterschätzen. Hochwertige Gestelle, z.B. für den Rollkunstlauf, werden aus einer geschmiedeten Aluminiumlegierung hergestellt. Zum "Rumrollen", in englisch gibt es den schönen Begriff "Recreational Skating" dafür, langt ein gegossenes Gestell. Achten sollte man darauf, dass es Sandguss (engl. "die cast") ist. Die unter preiswerten Komplettrollschuhen geschraubten Gestelle aus Druckguss, kranken an schlechtem Material und häufigen Lufteinschlüssen, was zu Bruch führt.

Mit dem Inline-Boom ist die Qualitätsbezeichnung ABEC bekannt geworden. Der von der Vereinigung der amerikanischen Wälzlagerhersteller entwickelte Standard für Toleranzklassen für die Fertigung von Kugellagern wird in der Werbung für Inlineskates als Ausweis der Güte der Kugellager benutzt. Eine höhere Zahl entspricht geringeren Fertigungstoleranzen des Lagers. Die Zahl bezieht sich jedoch nur auf die Feinheit der Wälzkörper und macht sind nur einen geringen Teil der Qualität des Kugellagers aus. Die Güte des Stahls und der Dichtscheiben, die das Eindringen von Sand und Staub verhindern sollen, sind gerade für den Einsatz in Rollschuhen wichtiger. Für Roller Skates reichen Kugellager von namhaften Herstellern von Abec 3 bis Abec 7 vollkommen aus.
Die Elastizität wird in Durometer Typ A gemessen. Je höher die Zahl, desto härter das Pulyurethane. Wer draussen auf dem Gehweg oder im Park skaten will ("Outdoor"), sollte sich für Rollen mit 78A bis 85A entscheiden. Die Rollen dämpfen Unebenheiten, so dass auch auf rauen Belägen ein ruhiges Fahren möglich wird. Ebenso kommen größere Rollen mit einem Durchmesser ab 65 mm besser über Huckel als kleinere unter 60 mm und verbessern den Roll-Komfort nochmals. Für Rollen über 90A sollte die Lauffläche nur wenig Unebenheiten haben. Skateboarder fahren zwar auch auf der Straße mit 95A und mehr, aber da ist das Board auch nicht am Fuß festgeklebt und sie bekommen nicht jeden Stein direkt über den Fuß an das Knochengerüst weitergegeben und stoppen abruppt.
Zu den Fotos von oben nach unten: Dunkelroter Wildlederstiefel von Norele, Sure-Grip Super X Gestell, Fafnir Lager, Kryptonics Rollen mit 92A.
- Schuh
- Gestell (oft auch "Platte genannt, engl. "Plate")
- Kugellager
- Rollen
Schuh mit genügend Halt
Zum passenden Schuh habe ich vor ein paar Tagen etwas geschrieben. Die Schuhe sollten natürlich dem Zweck angepasst sein. Eine Rollkunstläuferin, die doppelte Sprünge macht, stellt an den Schuh andere Anforderungen wie jemand, der locker über den neuen Park auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof skaten will. 
Unabhängig davon ist eine möglichst harte Sohle und genug Seitenhalt wichtig, um die Kraft auch auf die Achsen zu bekommen. Daher sind Sneaker eine denkbar schlechte Wahl.
Stabiles und bruchfestes Gestell
Das Gestell ist die zentrale Komponente eines Rollschuhs. Anders als bei Inline-Skates werden nicht nur die Rollen auf Position gehalten sondern die beweglichen Achsen wirken aktiv beim Skaten mit. 
Die auftretenden Kräfte sind nicht zu unterschätzen. Hochwertige Gestelle, z.B. für den Rollkunstlauf, werden aus einer geschmiedeten Aluminiumlegierung hergestellt. Zum "Rumrollen", in englisch gibt es den schönen Begriff "Recreational Skating" dafür, langt ein gegossenes Gestell. Achten sollte man darauf, dass es Sandguss (engl. "die cast") ist. Die unter preiswerten Komplettrollschuhen geschraubten Gestelle aus Druckguss, kranken an schlechtem Material und häufigen Lufteinschlüssen, was zu Bruch führt.
Kugellager von namhaften Herstellern
Von der Größe entsprechen die Kugellager denen, die auch in den meisten Inline-Skates und allen Skateboards eingesetzt werden. "608ZZ" sind Rillenkugellager für Achsen mit 8 mm und jeweils Dichtscheiben gegen Staub auf jeder Seite ("ZZ"). Benötigt werden davon insgesamt 16 Stück, zwei in jeder Rolle. Achsen mit 7mm Durchmesser sind weniger verbreitet, aber häufig an Gestellen für Rollkunstläufer zu finden. In diesem Fall ist die Größe der Kugellager "627". 
Mit dem Inline-Boom ist die Qualitätsbezeichnung ABEC bekannt geworden. Der von der Vereinigung der amerikanischen Wälzlagerhersteller entwickelte Standard für Toleranzklassen für die Fertigung von Kugellagern wird in der Werbung für Inlineskates als Ausweis der Güte der Kugellager benutzt. Eine höhere Zahl entspricht geringeren Fertigungstoleranzen des Lagers. Die Zahl bezieht sich jedoch nur auf die Feinheit der Wälzkörper und macht sind nur einen geringen Teil der Qualität des Kugellagers aus. Die Güte des Stahls und der Dichtscheiben, die das Eindringen von Sand und Staub verhindern sollen, sind gerade für den Einsatz in Rollschuhen wichtiger. Für Roller Skates reichen Kugellager von namhaften Herstellern von Abec 3 bis Abec 7 vollkommen aus.
Komfortable Polyurethane-Rollen
Rollen für Roller Skates sind haupsächlich aus Polyurethane und unterscheiden sich in der Härte (Elastizität) und Größe. Generell sind härtere Rollen schneller, da der Rollwiderstand geringer ist. Die Kunst besteht darin, die Grenze zwischen "Grip" und Rumrutschen nicht zu überschreiten. Jedoch sind harte Rollen weniger elastisch und können Unebenheiten schlecht ausgleichen. 
Die Elastizität wird in Durometer Typ A gemessen. Je höher die Zahl, desto härter das Pulyurethane. Wer draussen auf dem Gehweg oder im Park skaten will ("Outdoor"), sollte sich für Rollen mit 78A bis 85A entscheiden. Die Rollen dämpfen Unebenheiten, so dass auch auf rauen Belägen ein ruhiges Fahren möglich wird. Ebenso kommen größere Rollen mit einem Durchmesser ab 65 mm besser über Huckel als kleinere unter 60 mm und verbessern den Roll-Komfort nochmals. Für Rollen über 90A sollte die Lauffläche nur wenig Unebenheiten haben. Skateboarder fahren zwar auch auf der Straße mit 95A und mehr, aber da ist das Board auch nicht am Fuß festgeklebt und sie bekommen nicht jeden Stein direkt über den Fuß an das Knochengerüst weitergegeben und stoppen abruppt.
Zu den Fotos von oben nach unten: Dunkelroter Wildlederstiefel von Norele, Sure-Grip Super X Gestell, Fafnir Lager, Kryptonics Rollen mit 92A.
dr.rollerskate | 08. Juni 10 | Topic Stuff