*** Achtung: Es werden keine frischen Inhalte mehr reingestellt. Hier geht es weiter: roller.sk8.berlin. ***
Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame eine Erklärung des Begriffs "Reverse Kingpin" und wie man Sure-Grip Gestelle damit ausrüsten kann.
"Kingpin" ist der Bolzen, um den sich alles dreht, nämlich die Achse, gehalten von zwei "Gummipuffern", den Lenkgummis oder englisch "Cushions". Traditionell wird er von oben in die Platte geschraubt und mit einer Kontermutter gegen die Platte gezogen, damit er während des Skatens sich nicht lockert.

Ein Nachteil dieser sicheren Lösung ist, dass zur Feinjustierung der Lenkung zwei Werkzeuge gebraucht werden und das Festhalten des Bolzen, während die Kontermutter angezogen wird ein wenig Fummelei ist.
Bei Skateboardachsen war es immer schon so, dass der Kingpin von unten rausgeguckt hat und die Achse mit einer Nylstop-Mutter festgezogen wurde. Eben anders rum - revers.
Die Hersteller von Rollschuhgestellen haben sich ganz pfiffige Lösungen einfallen lassen, um eine einfache und sichere Feinjustierung zu ermöglichen. Snyder war wohl der erste, der ein "Click-Action"-System patentieren ließ, bei dem die Mutter quasi einrastet und eine sehr genaue Einstellung ermöglicht.
Wir Normalskater brauchen aber keine Zehntelmillimeter genaue Justierung, sondern wollen nur das Einstellen erleichtern und diesen blöden Kontermutterschlüssel nicht mehr suchen müssen. Wie die Skateboarder.
"Will ich haben" - das geht: Für die Platten von Sure-Grip, wie Super X, Competitor, Century oder Classic, gibt es Reverse Kingpins zum Nachrüsten.

Statt der Mutter oder im oberen Foto der Inbus-Kopf, hat der Bolzen ein Gewinde, auf das eine Nylstop-Mutter geschraubt wird. Zum Eindrehen kann ein Inbusschlüssel an der Bolzenoberseite angesetzt werden.
So sieht das dann aus. Wie beim Skateboard.

--
Die Reverse Kingpins auf den Fotos sind schon einige Jahre alt. Ich nehme mal an, dass die noch erhältlich sind, zumindest würde ich das aus den Informationen aus dem Netz herauslesen. Wer Interesse hat: E-Mail oder als Kommentar hinterlassen, ich werde mich dann auf die Händlersuche begeben.
"Kingpin" ist der Bolzen, um den sich alles dreht, nämlich die Achse, gehalten von zwei "Gummipuffern", den Lenkgummis oder englisch "Cushions". Traditionell wird er von oben in die Platte geschraubt und mit einer Kontermutter gegen die Platte gezogen, damit er während des Skatens sich nicht lockert.

Ein Nachteil dieser sicheren Lösung ist, dass zur Feinjustierung der Lenkung zwei Werkzeuge gebraucht werden und das Festhalten des Bolzen, während die Kontermutter angezogen wird ein wenig Fummelei ist.
Bei Skateboardachsen war es immer schon so, dass der Kingpin von unten rausgeguckt hat und die Achse mit einer Nylstop-Mutter festgezogen wurde. Eben anders rum - revers.
Die Hersteller von Rollschuhgestellen haben sich ganz pfiffige Lösungen einfallen lassen, um eine einfache und sichere Feinjustierung zu ermöglichen. Snyder war wohl der erste, der ein "Click-Action"-System patentieren ließ, bei dem die Mutter quasi einrastet und eine sehr genaue Einstellung ermöglicht.
Wir Normalskater brauchen aber keine Zehntelmillimeter genaue Justierung, sondern wollen nur das Einstellen erleichtern und diesen blöden Kontermutterschlüssel nicht mehr suchen müssen. Wie die Skateboarder.
"Will ich haben" - das geht: Für die Platten von Sure-Grip, wie Super X, Competitor, Century oder Classic, gibt es Reverse Kingpins zum Nachrüsten.

Statt der Mutter oder im oberen Foto der Inbus-Kopf, hat der Bolzen ein Gewinde, auf das eine Nylstop-Mutter geschraubt wird. Zum Eindrehen kann ein Inbusschlüssel an der Bolzenoberseite angesetzt werden.
So sieht das dann aus. Wie beim Skateboard.

--
Die Reverse Kingpins auf den Fotos sind schon einige Jahre alt. Ich nehme mal an, dass die noch erhältlich sind, zumindest würde ich das aus den Informationen aus dem Netz herauslesen. Wer Interesse hat: E-Mail oder als Kommentar hinterlassen, ich werde mich dann auf die Händlersuche begeben.
dr.rollerskate | 29. November 10 | Topic Stuff