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Für das Setup mit dem ich im September den Berlin Inline-Marathon bestreiten will, haben noch die Lager gefehlt. Mein Vorrat an geschlossenen SKF-Kugellagern, von denen ich Mitte der 80er Jahre mal eine Partie mit 200 Stück sehr preiswert geschossen hatte, geht zur Neige. Offene Lager, die ich noch hätte, sind für outdoor suboptimal. Nun sind Kugellager für 7 mm-Rollschuhachsen nicht ganz so einfach erhältlich. Eine große Auswahl gibt es mit 8 mm Innenbohrung, die bei Skateboards und Inline-Skates üblich ist.

Von Roadworx in Berlin habe ich ein Paket mit Qube Juice bekommen. 32 Euro für 16 halb-geschlossene, geölte Lager. Wenn man den Karton öffnet, riecht es wie in der Werkhalle des Metallbetriebs, in dem ich früher als Student in den Semesterferien gearbeitet habe. Bin gespannt, wie sie sich fahren.

Mit im Päckchen: Reverse Kingpins für Sure-Grip Gestelle. Was ich nun gelernt habe: Die heißen "Harry's Stud". Also "Harald sein Bolzen". Ob das die US-Bezeichnung für solche an beiden Enden mit Gewinde versehenen Bolzen ist?

Statt eines Sechskants hat der Bolzen ein Gewinde, auf das eine Nylstop-Mutter geschraubt wird. Das ermöglicht das Einstellen der Achshärte wie beim Skateboard, ohne die Kontermutter zu lösen. In den meisten Fällen eine Frage des Komfort, jedoch für Sure-Grip Century und Classic NTS-Platten ohne Stopper ein echter Vorteil. Diese Gestellen sind aus dünnerem Material als die Versionen mit Stopperaufnahme. Durch die Reverse Kingpins kann die Kontermutter fest auf die Crossbar geschraubt werden und muss nicht mehr beim Verstellen gelöst werden. Ein Schutz vor dem Verbiegen, was bei diesen Modellen gerne mal passiert. Da sind 7,20 Euro für den Bolzen inklusive Nylstop-Mutter gut angelegt - wenn auch für eine Schraube vom Preis schmerzhaft.

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Zusammen mit den Edelstahl-Crossbars, die ich mir anfertigen habe lassen, biegt sich nichts mehr.